Häufig gestellte Fragen
Brandschutzplatte
Für die Bearbeitung der Aestuver® Platten können handelsübliche Standardwerkzeuge verwendet werden, z. B. zum Sägen, Bohren oder Befestigen. Der Einsatz von Spezialwerkzeug ist nicht erforderlich, was die Verarbeitung auf der Baustelle deutlich erleichtert.
Durch die hohe Integrationsfähigkeit und montagefertige Lieferung ist der Umstellungsaufwand in der Regel gering und gut planbar.
Mit den unterschiedlichen Aestuver Plattentypen können alle gängigen Feuerwiderstandsklassen von EI30 bis EI240 realisiert werden. Durch eine frühzeitige und anwendungsspezifische Beratung ermöglichen wir eine maßgeschneiderte Produktlösung, die optimal auf das jeweilige Brandschutzsystem und die projektbezogenen Anforderungen abgestimmt ist.
Durch überwachte Produktionsprozesse, dokumentierte Qualitätskontrollen und klar definierte Fertigungsschritte.
Die zementgebundenen Brandschutzplatten zeigen unter thermischer Belastung – beispielsweise im Brandfall – ein stabiles und formbeständiges Verhalten. Durch den hohen Zementanteil besitzen sie sowohl einen kühlenden als auch isolierenden Effekt. Gleichzeitig weisen sie eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber thermisch bedingten Verformungen und Rissbildung auf.
Die Aestuver® Produkttypen verfügen über eine ETA (European Technical Assessment), die in den meisten europäischen Ländern als technischer Verwendbarkeitsnachweis anerkannt wird. Damit ist ein Einsatz in zahlreichen Märkten der europäischen Länder grundsätzlich möglich – projektspezifische Anforderungen sollten jedoch im Einzelfall geprüft werden.
Aestuver® Brandschutzplatten werden ausschließlich in Deutschland in unserem Werk in Calbe an der Saale hergestellt.
Aestuver® Brandschutzplatten sind grundsätzlich für alle Objekte geeignet, in denen hochwertiger technischer Brandschutz gefordert ist. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Infrastruktur, Industrie, Gewerbe und Sonderbau sowie bei Sanierungen, Aufstockungen und der Ertüchtigung bestehender Gebäude. Durch individuelle Beratung und werkseigene Vorfertigung sind wir ein starker Partner für Planer, Handel, Handwerk und Industrie.
Unsere technischen Berater stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Kontaktseite.
Aestuver® Brandschutzplatten sind im Segment der zementgebundenen und feuchtebeständigen Brandschutzplatten die wirtschaftliche Alternative zum Wettbewerb. Objektbezogene Preise erhalten Sie über den Baustoff-Fachhandel.
Ja. Die Lichtbogenfestigkeit wurde durch das Fraunhofer Institut gemäß der Prüfvorschrift DIN VDE 0303 Teil 5 nachgewiesen.
Da unsere Kabelkanäle im Wesentlichen aus Aestuver® Brandschutzplatten bestehen, sind sie grundsätzlich witterungsbeständig. Ein konstruktiver Wetterschutz wird dennoch empfohlen, um das Eindringen von Wasser in die Kanäle zu verhindern. Bei Verbindungsprofilen und Tragkonstruktionen ist zudem der Korrosionsschutz zu beachten.
Aestuver® Brandschutzplatten auf Zementbasis überzeugen durch eine harte, glatte, abriebfeste und sichtbetonartige Oberfläche. Sie sind im Brandfall auch bei sehr hohen Temperaturen stabil und formbeständig, darüber hinaus wasser- und frostbeständig sowie schimmelresistent – Eigenschaften, die gipsbasierte Produkte in dieser Kombination nicht bieten können.
Ja. Gemäß ETA 11/0458 dürfen Aestuver® Brandschutzplatten auch im frei bewitterten Außenbereich eingebaut werden.
Ja, Aestuver® Brandschutzplatten sind sowohl wasser- als auch frostbeständig und damit für den Einsatz unter wechselnden klimatischen Bedingungen geeignet.
Aestuver® Brandschutzplatten sind über den deutschen Baustoffhandel erhältlich, beispielsweise bei Fachhändlern für Trockenbau, Dämmstoffe, Dachbaustoffe und Isoliertechnik.
Die Befestigung erfolgt je nach Konstruktion entweder Platte-in-Platte mit Klammern oder Schrauben, oder auf Unterkonstruktionen aus Metall, Holz oder Beton. Ausführliche Empfehlungen zu geeigneten Verbindungsmitteln finden Sie auf den Seiten 106–107 im Aestuver® Handbuch.
Die Nutzungskategorien werden gemäß den Europäischen Bewertungsdokumenten (EADs) in vier Stufen eingeteilt: Typ X: Innenräume, teilbewittert und vollständig bewittert – höchste Anforderungsstufe. Typ Y: Innenräume und teilweise der Witterung ausgesetzt (z. B. überdachte Außenbereiche). Typ Z1: Innenräume mit hoher Luftfeuchtigkeit oder schwankenden Temperaturen. Typ Z2: Ausschließlich Innenräume mit gleichbleibenden klimatischen Bedingungen. Aestuver® Brandschutzplatten erfüllen die höchste Kategorie Typ X.
Beschichtungen mit handelsüblichen Produkten auf Dispersions-, Silikat-, Kunstharz- oder Acrylbasis sind möglich. Eine Grundierung mit Tiefengrund wird empfohlen. Für die Spachtelung der Oberfläche eignet sich fermacell™ Powerpanel Feinspachtel in Kombination mit einer vollflächigen Armierung mit fermacell™ Armierungsgewebe HD. Ebenfalls zugelassen ist das fermacell™ HD Putzsystem. Verarbeitungshinweise finden Sie ab Seite 103 im Aestuver® Handbuch.
Aus technischer Sicht können Aestuver® Brandschutzplatten ohne zusätzliche Beschichtung dauerhaft im Außenbereich eingesetzt werden. Aus optischen Gründen empfehlen wir jedoch einen konstruktiven Wetterschutz oder eine geeignete Beschichtung. Detaillierte Hinweise dazu finden Sie im Aestuver® Brandschutzhandbuch ab Seite 103.
D+2
Grundsätzlich ist kein weiteres Zubehör erforderlich.
Optional können Dichtungsbänder mitgeliefert werden, die zwischen Trog und D+2 Element eingebaut werden, um eine „Kippeln“ der Elemente zu verhindern. Darüber hinaus sind vormontierte Revisionshilfen lieferbar.
Ja, mit einer rutschhemmenden Beschichtung (R 13) sind D+2 Elemente dauerhaft im Außenbereich einsetzbar.
Wir liefern passgenaue Zuschnitte nach Vorgaben der Kunden.
Im Normalfall sind die Größen bis 1.250 x 625 mm definiert, es sind je nach Bedarf auch größere Formate lieferbar.
Die Belastbarkeit richtet sich nach der vorhandenen Spannweite.
Bei geringen Spannweiten bis 600 mm können z.B. mehr als 10 kN/m2 Verkehrslasten aufgenommen werden.
Bei einer Verkehrslast von 5 kN/m2 kann die Spannweite bis zu 950 mm betragen.
Das Flächengewicht beträgt ca. 50 kg/m2,
das bedeutet, eine Trogabdeckung mit einer Abmessung von z.B. 700 * 600 mm hat ein Gewicht von ca. 21 kg.
Wir haben also ein geringes Eigengewicht bei hoher Tragfähigkeit.
Aestuver
Insbesondere Prozess-, Montage- und Fehlerkosten werden deutlich reduziert, wodurch sich die Gesamtkosten über den Produktlebenszyklus optimieren.
Weniger Montageaufwand, reduzierte Komplexität und reproduzierbare Qualität führen zu planbaren Kosten und höherer Effizienz.
Durch integrationstaugliche Komponenten werden Abläufe vereinfacht und Produktionsprozesse effizienter gestaltet.
Insbesondere Prozess-, Montage- und Fehlerkosten werden deutlich reduziert, wodurch sich die Gesamtkosten über den Produktlebenszyklus optimieren.
Bei hohen Brandschutzanforderungen, komplexen Bauteilen und Serienprojekten mit Bedarf an sicherer und effizienter Umsetzung.
Ja. Aestuver® und fermacell® sind Marken der James Hardie Europe GmbH mit Sitz in Düsseldorf.
Industrie / OEM
Weil bestehende Systeme oft hohe Komplexität, Schnittstellenrisiken und versteckte Kosten verursachen – die mit Aestuver® gezielt reduziert werden.
Ja, durch kontinuierliche Begleitung bei Optimierungen und Anpassungen.
Durch Integration leistungsfähiger Brandschutzlösungen werden Sicherheit, Zulassungschancen und Marktpotenziale erhöht.
Durch schnellere Markteinführung, geprüfte Lösungen und höhere Sicherheitsstandards entsteht ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Durch strukturierte Fertigungs- und Logistikprozesse sowie reproduzierbare Abläufe.
Durch planbare Serienprozesse und abgestimmte Logistiklösungen wird eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet.
Projektspezifische Verpackungs- und Logistikkonzepte sowie just-in-time Lieferungen sind auf industrielle Prozesse abgestimmt.
Durch enge Entwicklungsbegleitung und flexible Fertigung können Anpassungen schnell umgesetzt werden.
Durch modulare und anpassbare Lösungen können unterschiedliche Varianten effizient abgebildet werden.
Typische Einsatzbereiche sind Türen, Tore, Fassadensysteme, technische Anlagen sowie Sicherheitskomponenten mit hohen Brandschutzanforderungen.
Ja, durch CNC-Bearbeitung und individuelle Fertigung lassen sich auch anspruchsvolle und filigrane Geometrien präzise umsetzen.
Durch vorkonfektionierte, montagefertige Bauteile werden Montagezeiten verkürzt und Fehlerquellen reduziert.
Durch strukturierte Serienprozesse und reproduzierbare Fertigung können auch kurzfristige Bedarfsspitzen zuverlässig abgedeckt werden.
Die Aestuver® Platten werden im Rahmen der werkseitigen Qualitätskontrolle gemäß DIN ISO 2768-1 gefertigt und geprüft. Darüber hinaus können projektspezifische oder kundenindividuelle Toleranzen nach Abstimmung definiert und umgesetzt werden.
Durch normativ geprüfte Materialien und projektbezogene Tests wird die Funktion unter realistischen Bedingungen abgesichert.
Durch standardisierte Prozesse, definierte Prüfschritte und vollständige WPK-Dokumentation wird eine reproduzierbare Qualität sichergestellt.
Ja, projektbezogene Brandversuche ermöglichen die gezielte Absicherung der Produktperformance im realen Brandfall.
Durch zertifizierte Lösungen, projektbezogene Tests und Unterstützung bei der Erfüllung brandschutztechnischer Anforderungen.
Durch geprüfte Materialien, projektbezogene Brandtests und normgerechte Auslegung werden Unsicherheiten in Entwicklung und Zulassung deutlich reduziert.
Vom ersten Konzept über Prototyp, Brandtests bis zur Serienfertigung erfolgt eine durchgängige Begleitung – alles aus einer Hand.
Idealerweise bereits in der Konzeptphase, um maximale Effizienz- und Kostenvorteile zu realisieren.
Standardisierte Prozesse und flexible Fertigung ermöglichen eine effiziente und zielgerichtete Umsetzung bis zur Serienreife.
Durch frühe Integration, vorhandenes Know-how und geprüfte Lösungen werden Entwicklungszeiten reduziert und Iterationsschleifen vermieden.
Durch maßgeschneiderte, montagefertige Bauteile können Aestuver® Komponenten ohne Nachbearbeitung in bestehende Konstruktionen und Produktionsprozesse integriert werden.
Aestuver® kombiniert Material, Engineering und Serienfertigung zu einer integrierten Lösung und reduziert so Schnittstellen, Komplexität und Projektrisiken.
Auf Materialebene ggf. – auf Systemebene fast immer günstiger durch reduzierte Montage-, Entwicklungs- und Fehlerkosten.
Aestuver® begleitet OEM-Projekte ganzheitlich – von der Entwicklung über Tests bis zur Serienproduktion und darüber hinaus.
Ja, standardisierte Prozesse gewährleisten die Produktion identischer Bauteile in gleichbleibender Qualität mit hoher Reproduzierbarkeit.
Durch frühzeitige technische Beratung, Entwicklung maßgeschneiderter Brandschutzkonzepte und Integration in das Produktdesign von Anfang an.
Individuell angepasste Lösungen ermöglichen eine nahtlose Integration in vorhandene Materialien, Systeme und industrielle Fertigungsprozesse.
FireShield
Ja, das Aestuver® FireShield ist auch für den Einsatz im Holzbau geeignet. Die Elemente werden in der Regel direkt an den Holzdecken-Elementbauer geliefert, der die Aestuver® FireShield Brandabschottung werkseitig in die Holzelemente einbaut. Damit sind Brandschutz und Absturzsicherung in allen Bauphasen zuverlässig gewährleistet. Da die Aestuver® FireShield Seitenwand auf einer 25 mm Brandschutzplatte aufgebaut ist, ist eine zusätzliche Auskleidung der Aussparung in den meisten Fällen nicht notwendig. Die Elemente werden gemäß Aussparungsplan maßgenau gefertigt und müssen lediglich in die vorhandene Öffnung eingesetzt und mittels Schraubanker seitlich in der Laibung befestigt werden. Spezialsituationen: Holz-Hybriddecke gegossen: Das Aestuver® FireShield wird konventionell auf die Schalung befestigt und einbetoniert – eine zusätzliche mechanische Befestigung mit Schraubankern ist hierbei nicht erforderlich. Holz-Hybriddecke Betonelemente: Das Aestuver® FireShield wird seitlich mechanisch an die Holzkonstruktion befestigt. Die Betonelemente schließen seitlich an das Element an. Holzdecke: Das Aestuver® FireShield wird direkt an den Elementbauer geliefert und eingebaut oder bauseits in die Nische gesetzt und seitlich mechanisch befestigt.
Ja, das Aestuver® FireShield kann in einer vorhandenen Öffnung befestigt werden. Dazu wird die Öffnung vor Ort durch einen Aestuver® FireShield Partner ausgemessen, woraufhin das Element exakt auf dieses Maß produziert und anschließend mittels seitlicher Schraubanker in die bestehende Öffnung eingesetzt und gesichert wird.
Nein, es entsteht kein Platzverlust. Da das Aestuver® FireShield auf einer 25 mm dicken Seitenwand aufgebaut ist und der verfügbare Raum nach der Armierung bis zur Aussparung 30 mm beträgt, lässt sich das Element platzsparend integrieren, sodass das Lichtmaß erhalten bleibt. Eine Sondersituation ergibt sich lediglich beim Einsatz angrenzend an Erdbebenwände: Da die Seitenwand des Aestuver® FireShield nicht in die statische Wand eingesetzt werden darf, wird sie mit Schraubankern versehen und ausgeliefert, die anschließend in die Wand einbetoniert werden.
Nein, eine spezifische Anpassung der Planung ist in der Regel nicht erforderlich. Die Abstände der Medien können wie bei einem konventionellen Abschottungssystem beibehalten werden. Durch die geprüften geringen Mindestabstände kann eine Umplanung jedoch sinnvoll sein, wenn ein Raumgewinn und kleinere Schachtquerschnitte angestrebt werden.
Die Bestellung erfolgt in der Regel direkt über den Bauunternehmer. Die Erstellung von Auszügen sowie Ausschreibungsunterlagen wird von Aestuver® stets kostenneutral bereitgestellt.
Grundsätzlich liegt es im Ermessen der Bauleitung, zu welchem Zeitpunkt die Öffnungen am Aestuver® FireShield vorgenommen werden sollen. Das Aestuver® FireShield Team empfiehlt jedoch, die Öffnungen erst dann durch den zuständigen Aestuver® FireShield Partner ausführen zu lassen, wenn das darüberliegende Geschoss mit den weiteren Aestuver® FireShield-Elementen betoniert worden ist. Auf diese Weise ist die Wasserdichtigkeit sichergestellt und der Ausbau der Haustechnik kann zeitnah beginnen.
Sowohl die Öffnungen am Aestuver® FireShield als auch der Brandschutz an bereits vorhandenen Öffnungen werden von einer geschulten Fachfirma ausgeführt. Sie erhalten damit eine saubere Komplettlösung aus einer Hand. Da Sicherheit für uns oberste Priorität hat, absolvieren unsere Partner jährliche Wiederholungsschulungen, um sich der besonderen Risiken bei der Arbeit in den Steigzonen stets bewusst zu bleiben.
Die Aestuver® FireShield Elemente werden auf Basis der Inhalte der aBG in unserem Werk in Calbe an der Saale produziert. Die dafür erforderlichen Platten werden ebenfalls an diesem Standort gefertigt.
Die Elemente werden stets anhand des jeweiligen Aussparungsplans konfiguriert und gefertigt, weshalb Standardgrößen grundsätzlich nicht vorgesehen sind. Auf Wunsch entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen jedoch gerne eine auf Ihre Standardbauweise abgestimmte Einheitsgröße.
Das Einsetzen der Aestuver® FireShield Elemente übernimmt der Polier. Da dieser in direktem Kontakt mit dem Aestuver® FireShield Partner steht, werden gemeinsam Liefertermine und Losgrößen festgelegt. Der Polier erhält anschließend vom Aestuver® FireShield Partner einen nummerierten Aussparungsplan, in dem alle Elemente mit den zugehörigen Aussparungspositionen übersichtlich ausgewiesen sind.
Durch die neuen Durchführungsprüfungen am Aestuver® FireShield besteht nun die Möglichkeit, auf spezifische Kautschuk-Brandschutzdämmungen zu verzichten. Medien mit Streckendämmung können damit direkt durch das Aestuver® FireShield geführt werden. Darüber hinaus entfallen weitere Brandschutzkomponenten, wie etwa Brandschutzmanschetten bei Thermoplastrohren mit einem Durchmesser von bis zu 110 mm. Die Aestuver® FireShield-Deckplatte erfüllt einen Brandschutz von EI90.
Der Einsatz von Aestuver® FireShield Aussparungselementen in den Steigzonen bietet sowohl wirtschaftliche als auch praktische Vorteile und beschleunigt gleichzeitig den Ausbau der Haustechnik. Da das Aestuver® FireShield Schalung, Ausschalung, Absturzsicherung und Abdichtung in einem vereint, können untere Geschosse bereits ausgebaut werden, während sich obere Stockwerke noch in der Rohbauphase befinden. Brandschutz EI90 sowie die Absturzsicherung mit einer freigegebenen Flächenlast von 800 kg/m² sind dabei während der gesamten Bauphase durchgängig gewährleistet. Im einbetonierten Zustand ist das Aestuver® FireShield zudem stets wasserdicht. Neben diesen baupraktischen Vorteilen ermöglichen die geprüften geringen Mindestabstände zwischen den Leitungen – bis hin zu Nullabständen – eine kompaktere Schachtplanung, was im Verkauf durch den erzielten Raumgewinn klare finanzielle Vorteile mit sich bringt.
Die maximale Abmessung der Standardelemente beträgt 2600 x 1250 mm. Sondermaße können auf Anfrage bis zu einer Größe von 12500 x 1250 mm bzw. 4000 x 2600 mm realisiert werden.
Ja, und das mit zahlreichen Vorteilen. Seit den neuen Durchführungsprüfungen finden die Aestuver® FireShield Elemente zunehmend auch im Wohnungsbau Anwendung. Neben dem Verzicht auf diverse Brandschutzkomponenten – wie spezifische Brandschutzdämmungen oder Brandschutzmanschetten im Durchbruchbereich – gewährleistet das Aestuver® FireShield durchgehend die Wasserdichtigkeit. Dadurch kann der Ausbau der Haustechnik beginnen, noch bevor obere Stockwerke den Rohbau abgeschlossen haben. Das Aestuver® FireShield eignet sich dabei auch hervorragend für kleinere Öffnungen, beispielsweise für einzelne Medien. Die Abwicklung der Öffnungen erfolgt unkompliziert über den Aestuver® FireShield Partner und ersetzt kostenintensive Kernbohrungen.